Projekt "Posthäusle"

Aktueller Spendenstand: 2.270 €

Förderbescheid

Bauplan 1827

Spenderliste:

Frank Vetter                                   100 €

Anonym                                          100 €

Dr. Annette Faber                          100 €

Anonym                                          200 €

Fam. Klaehre                                    50 €

Harry Eckardt                                100 €

Dr. Theresa Venus                           50 €

Bernhard Intek                                50 €

Familie Hölzer                               300 €

S.+C. Bach                                      100 €

A. Leifer                                            70 €

Wilfried Muhr                                   50 €

VR Bank Rhön-Grabfeld eG       1.000 €

Artikel in der Mainpost

Sachspenden:

Samuel und Jürgen Kohl

Detlef Schulz

Alle Spender erhalten natürlich eine Spendenquittung. Wir sind auch für kleine Spenden dankbar!

Spendenformular siehe weiter unten!

Bisher geleistete Arbeitsstunden: 132

Danke an die Helfer Günther, Daniel, Edi, Chris, Christopher, Egon, Markus, Jürgen, Marco und an die Brotzeitbeauftragten Angelika, Angela und Jutta 

Artikel im Streutal-Journal

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Volksbank Raiffeisenbank spendet 1.000 € für das "Posthäusle" !!!

Bilder von der Renovierung

Nächster Arbeitseinsatz: 19. September 13.30 Uhr

Im Jahre 1827 wurde in Sondheim das Häuschen in der Grabfeldstraße 20 (alte Hausnummer 60) als Wachhaus (Wachtstube) errichtet. Das kleine Haus hatte wohl in den vergangenen 193 Jahren mehrere Verwendungen. Diente es zunächst tatsächlich als Wachhäuschen und zur Übernachtung für Durchreisende nach Sachsen, wurde es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Treffpunkt für die „Männerlichtstube“ und als Büro, nach 1945 zum Lumpen sammeln und von der Grenzpolizei genutzt. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde dann ab 1. Oktober 1960 die Sondheimer Poststelle eingerichtet, die auch als „kleinste Poststelle Deutschlands“ bezeichnet wurde.
Seit der Auflösung der Poststelle zum 1. Dezember.1995 steht das kleine Häuschen nun leer.
Leider hat der Zahn der Zeit seine Spuren am kleinen Haus hinterlassen. Außen bröckelt der Putz ab und auch das Dach bedarf einer gründlichen Überprüfung.
Innen ist sowohl im kleinen Vorraum als auch im Hauptraum der Fußboden durchgemorscht und muss erneuert werden, die Tapeten an den Wänden müssen dringend abgenommen und die Wände neu gestrichen werden.

Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister von Mellrichstadt wird die Stadt die Außenrenovierung übernehmen.

Der Heimat- und Kulturverein Sondheim i. Gr. wird die Innenrenovierung durchführen.
Absicht ist es, das Häuschen wieder einer sinnvollen Nutzung zuzuführen und der Dorfbevölkerung als „Kleinen Treff“ zur Verfügung zu stellen.

Deshalb wollen wir, vergleichbar mit den bekannten und so genutzten Telefonzellen, dort einen öffentlichen Bücherschrank einrichten.
Daneben kann das Häuschen auch von den örtlichen Vereinen, z. B. für Vorstandssitzungen, aber auch privat für eine Zusammenkunft in kleiner Runde genutzt werden.
Im kleinen Vorraum wollen wir eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Häuschens, vor allem als kleinste Poststelle Deutschlands, installieren.

Das Projekt wird durch den Kleinprojektefonds des Landkreises Rhön-Grabfeld mit 1000 € gefördert.

Da dies nicht für die gesamte Innenrenovierung ausreicht, bitten wir alle, die dieses Vorhaben unterstützen wollen, um eine kleine Spende.

Möchten Sie die Renovierung mit einer Spende unterstützen?

Ihre Spende kann viel bewegen!

Pflege der Streuobstwiesen

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Seit vielen Jahrhunderten prägen Streuobstwiesen die fränkische Kulturlandschaft. Im Unterschied zum gewerblichen Obstbau wachsen verschiedene Obstbaumarten wie Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge, Walnuss u. a. locker verteilt, aber auch in Reihen auf Wiesen bzw. entlang von Wegen, als markante Einzelbäume oder als Obstbaumgürtel um die Dörfer. Typische Merkmale sind großkronige, hochstämmige Bäume unterschiedlicher Altersstruktur, sowie die Unternutzung als Mähwiese oder Weide. Streuobstwiesen werden extensiv bewirtschaftet.                                                 

Auf die Verwendung von Mineraldüngern und Pflanzenschutzmitteln wird verzichtet. So entsteht im Laufe der Jahre ein einzigartiger Lebensraum.

In Sondheim finden sich noch einige gut erhaltene Streuobstwiesen, aber auch viele einzelstehende Obstbäume, die das Landschaftsbild rund um Sondheim prägen.

Im Rahmen der aktuellen Flurbereinigung wurden in Sondheim i. Gr. im Jahr 2011 134 Obstbäume auf Ausgleichsflächen gepflanzt.

Der Heimat- und Kulturverein Sondheim hat mit der Stadt Mellrichstadt als Eigentümer der Ausgleichsflächen vereinbart, dass die Pflege der Flächen und der Obstbaumschnitt durch den Verein übernommen werden.

Wir wollen damit einen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft leisten und zum Erhalt der seit Jahrhunderten durch Obstbäume geprägten Landschaft rund um unseren Heimatort beitragen.

Jedes Jahr im September führen wir ein Streuobstwiesenfest durch, um die Identifikation der Ortsbürger mit den Streuobstflächen zu fördern und eine entsprechende Breitenwirkung zu erreichen.

Schäferwagen

In den Jahren 2015/16 hat der Verein den alten Holzmacherwagen renoviert. Der Verein wurde dabei von der Volks- und Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld mit einer Spende unterstützt.

Er wird seitdem beim Streuobstwiesenfest eingesetzt, kann aber auch zur privaten Nutzung ausgeliehen werden.

© 2019 by Heimat- und Kulturverein Sondheim i. Gr. e. V.